Besser spielen

Zahlreiche Golfer glauben, dass der Golfhandschuh keine zwingende Notwendigkeit ist und man ebenso erfolgreich ohne ihn spielen könnte. Natürlich gibt es auch einige Pros, die auch ohne Hilfe des Handschuhs sehr gut spielen. Für den durchschnittlichen Golfspieler ist dieses kleine Accessoire jedoch entscheidend.

Sinn und Zweck des Golfhandschuhs

Die wesentliche Funktion des Handschuhs liegt darin, die Griffigkeit sowie das Gefühl für den Schläger zu verbessern. Besonders bei sehr hohen Temperaturen, wenn die Hände zu schwitzen beginnen, ist dies von entscheidendem Vorteil. Der gute Kontakt zum Schläger bleibt somit erhalten und kann unter Umständen den Unterschied zwischen einem verpassten Cut oder einem Spitzenplatz ausmachen.

Die Wege, die Griffigkeit zu erhöhen, sind je nach Hersteller verschieden. Einige verzichten im Bereich der Fingerinnenseite und der Handflächen auf die Perforation. Andere Hersteller hingegen erhöhen die Griffigkeit durch ein Muster auf der Innenseite. Darüber hinaus dient der Golfhandschuh dem Schutz der Hände vor Blessuren sowie Blasen, die ein häufiges Spielen mit sich bringen kann.

Bei gutem Wetter genügt beim Rechtshänder ein Golfhandschuh für die linke Hand, da die rechte Hand sowieso nur wenig Berührung mit dem Griff hat. Im Handel gibt es ein breites Angebot an Handschuhen in verschiedenen Preissegmenten. Mittlerweile gibt es für Frauen einige modische Versionen in zahlreichen Farben. Damit man den passenden Golfhandschuh für sich findet, bieten die folgenden Beschreibungen einen Überblick zu diesem Thema.

Golfhandschuhe im Vergleich

Der Lederhandschuh

Leder bietet viele Vorteile und ist das am meisten genutzte Material bei Golfhandschuhen. Seine Struktur ist ideal für den Golfsport geeignet: Es gibt dem Golfer ein tolles Gefühl, da es sich wie eine zweite Haut anschmiegt. Darüber hinaus ist es Wasser abweisend und bleibt, bei sorgfältiger Pflege, eine lange Zeit geschmeidig und weich. Beim Kauf sollte man sich eher für eine kleinere Größe entscheiden, da der Rohstoff sich nach einiger Zeit noch etwas weiten wird. Der Handschuh wird zwar nach einem regnerischen Tag feucht sein, wird jedoch nach korrektem Trocknen an der frischen Luft den ursprünglichen Grip wie zuvor haben.

Der Allwetterhandschuh

Dieser wurde für Sportler entwickelt, die bei extrem feuchtwarmen oder nassen Bedingungen spielen. Im Vergleich weist dieser Golfhandschuh die höchste Wasserresistenz auf und verspricht bei nasskaltem Klima ein besseres Gefühl. Das atmungsaktive, leichte Material greift aufgrund der Reibungskraft der Fasern insbesondere bei nassen Verhältnissen besser. Die Hand ist durch das dickere Material bei kaltem Wetter optimal geschützt. Mit Sicherheit ist dieser Handschuh die beste Option bei wärmeren oder regenreichen Tagen.

Der Winterhandschuh

Viele Golfer meiden bei winterlichen Temperaturen das Spiel auf dem Platz. Speziell wärmende Winterhandschuhe können hier Abhilfe schaffen. Diese Sonderausführung wurde insbesondere für die kalte Jahreszeit entwickelt. Dabei gibt es zwei Arten: sogenannte Faust- oder Winterhandschuhe. Der Letztere speichert die Wärme im Handschuh und wird an einer Hand oder an beiden Händen getragen. Gerne werden diese zu eng gekauft, da sie sich während der Nutzungsdauer leicht weiten. Der Fausthandschuh wurde entwickelt, um diesen über den normalen Golfhandschuh zu ziehen. Spielen kann man damit jedoch nicht. Er sorgt lediglich für warme Hände, während man die Zeit zwischen den Löchern überbrücken muss.

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